Hartlot
Hartlot
Der gemeine Handwerker kann dieses Feld überblicken: Zusammenlöten ist eine diffizile Angelegenheit, die man sich erst einmal aneignen muss. Hauptsächlich sollte man sich hierbei mit Verfahrensweisen wie dem Hartlot oder dem Lotband vertraut gemacht haben. Das Anschweißen silberhaltiger Beschaffenheiten wird dafür verwendet, zwei Metalldrähte fest zu verketten. Wer beispielsweise etliche Metallstreben untereinander verketten will, kann in der Regel zwei zahlreiche Verfahren des Verschweißens ausnutzen: das Weich- und das Hartlot. Die zwei Praktiken können dadurch unterschieden werden, dass hier grundverschiedene Löttemperaturen notwendig sind, um eine Verbindung zu stärken. Das Hartlot benötigt gegenüber dem Weichlot ca. 500 bis 1000°C, um die angeschmolzene Verbindung zu stärken. Dagegen weisen Weichlote nur Löttemperaturen von ca. 183°C auf, so dass an dieser Stelle von einer schwächeren Widerstandsfähigkeit der verschmolzenen Metalldrähte ausgegangen werden kann. Um das Metall schleunigst zum Aufweichen zu führen, werden genannte Mittel zur Schmelze freiweg auf das Lötareal übertragen. So können dann beispielsweise sogar ein paar oder etliche Drahtringe untereinander verbunden werden. Je nachdem, welche Metalldrähte untereinander verbunden werden sollen, werden die besagten grundverschiedene Lote verwendet - um sorgfältigere Anweisungen über Lote zu sammeln, sollte man jedenfalls einen professionellen Ansprechpartner beanspruchen. Dieser Hinweis sollte in erster Linie beim Zusammenlöten an Gefäßen mit feuerriskanten Chemikalien beachtet werden.
Beim Zusammenlöten wird generell eine Lötpistole benötigt, wie sie sogar im Baumarkt oder im Online-Shop lieferbar ist. Sie ist primär für feinere Metalldrähte günstig, so können hiermit beispielsweise die Kabel einer Elektroeisenbahn verbunden werden. An Bedeutsamkeit gewinnt dabei der Lötspalt, denn dieser soll beim Zusammenlöten nicht zu riesig sein, da andererseits die zwei Metallstreben nicht zu einer Anbindung gelangen. Durch die genannte Kapillarwirkung wird das liquide Silber in die Kerbe inmitten der zwei Elemente gezogen, sodass die Form umfassend durch das liquide Silber zusammengehalten werden kann.
Beim Zusammenlöten von Anschlussverbindungen an keramische Bauteile wird weiterhin ein Lotband verwendet, welches verbunden mit einem Mittel zur Schmelze auf die Anschlussverbindung gelegt wird. Da sich keramische Elemente und Metalldrähte der Anschlussverbindung verschieden schleunig aufheizen lassen, muss das Lotband genutzt werden, um eine einheitliche Erwärmung der zwei verschiedenartigen Elemente zu bewerkstelligen. Nur so kann zugesichert werden, dass beide Elemente untereinander fest verbunden werden können und kein zusätzlicher Spalt übrig bleibt.